Mystisch und frei. Venedig a la MAGIC

Die Mystik auf dem Kanal

Die Glockenturme Campanille, woher sich Venedig von der Hohe des Vogelflugs offnen wird, die vergoldeten Pferde auf dem Balkon der Kathedrale San Marco, den beruhmten goldenen Altar – das alles die Vergnugen fur die Touristen.

Wahrhafte Venedig in den truben Kellern des Palastes doschej. Die Venezianer vergotterten die Kontraste: gerade geriet aus dem majestatishen Saal, wo der Rat doschej das Urteil behauptete, der ungluckliche Delinquent in den engen Korridor, wo kaum gehen konnte. Uber die geschlossene Brucke der Seufzer schleppte er sich in temnizu, die Nacht vom Wehklagen und den Stohnen – Ihnen und den romantischen Titel veroffentlichend. Im ubrigen, es wird angenommen, dass, wenn wenigstens einmal unter seinen Bogen gekusst zu werden, die Liebe Sie niemals verlassen wird.

Die Marchen fur die Touristen! – brummt der in der Stadt einzige Obdachlose, der schon viel Jahre auf der Bank unter den Bogen des Palastes doschej verordnet sind. In der Kapitansschirmmutze, malerisch schmutzig und immer angetrunken, sagt er mit der Groe patrizija allen Interessierten ab, es zu fotografieren. Wie alle Venezianer, er genetisch leidenschaftslos und ironisch ist.

Wirklich, wenn Ihre Stadt die Turken erobern wollten, die Osterreicher einschlafen, die Franzosen verschlucken, und er ist dennoch frei, der Ruder und setzt fort, die Mengen der Touristen heranzuziehen, du wirst dich philosophisch notgedrungen einstellen.

Auch als du die gewohnliche Sache die Seltsamkeiten, zum Beispiel, die Gondel wahrnehmen wirst, die, wie das Gespenst, jeder Abend auf dem Wasserweg gleitet. Herrn in den prachtigen Kamisolen und die Dame in den Reifrocken spielen die auserlesenen Melodien, und, weltfremd lachelnd, laden ein, in die geheimnisvolle Vergangenheit hineinzuschauen.

Sumasbrodka Peggi

Der Lange nach ist Grand Canale sieben Kirchen und zweihundert Palaste, und bei jedem die Vorausbestimmung gelegen. Die Intellektuellen greifen die Akademie an: auer den Leinen Karawadscho (der absolut modernen Wahrnehmung des Lebens), hier der unmoglichen Schonheit die Decken. Die Astheten vergottern den Palast Ca Pezzaro – die ausgezeichnete Versammlung der Maler und der Bildhauer ХIХ-ХХ des Jahrhunderts. Den ganzen Ubrigen gefallt der Palast Ca Rezzonico – der vergoldete Thron Papstes Pija IV, die ergreifende chinesische grune Lackmobel, die venezianischen Sujets Pjetro Longi und der Freske Gwardi und Tjepolo, und noch – die Innenansicht der altertumlichen Apotheke mit lustig distilljatorami und klistirami.

Etwas Jahrhunderte des Palazzos Grand Canale gehorten der Noblesse: in einem der Palaste der Familie Motschenigo lebte Dschordano Bruno, und spater sind Sie Byron, der aus der Liebe zu Venedig schwimmend alle vier Kilometer Grand Canale einmal uberwunden hat – ob auf solches begabt Und im Palazzo Cantarini Fazan, behauptet die Legende, die Sehne Desdemona – gerade wurde das beruhmte Drama der Liebe und der Eifersucht hier gespielt. Heute haben sich viele Palaste in die Museen und die Galerien, unter denen Palazzi Venier dei Leoni – sympathischest in Venedig das Museum der Gegenwartskunst verwandelt. Es ist es leicht, von weitem zu erkennen: sich gerade in der Mitte des Balkons der Bronzenengel der Stadt Marino Marini wosdel die Hande zum Himmel, uber das Leben mit der unglaublichen Expression freuend: weg die Verzagtheit, es lebe das Leben!

Einst hielt die Familie Wenjer im inneren kleinen Hof der Lowen, heute dort wyssjatsja die Skulpturen Brankusi, Ernsts und Dschakometti. In die vierziger Jahre den Palast obljubowala bogatschka und originalka hat Peggi Guggenchejm – es bei den Behorden eben losgekauft, das Obdach fur die zukunftigen Genies veranstaltet. Die Fernen, Magritt, Picasso, Kandinski, Schritt, den Leim – schmucken die Wande des Palazzos die Bilder der am meisten beruhmten Maler des XX. Jahrhunderts. Peggi verstand sich auf das Leben: morgens hatte sie gern, mit den Freunden kaputschtschino oder auszutrinken als was auf der balkontschike-Anlegestelle vor dem Palast fester ist. Ubrigens ist das bohemienhafte Leben der Genies, Peggi und ihrer Freunde, im kleinen Cafe-Museum beim Palast in den Fotografien Man Reja und James Ebbi vorgestellt. Peggi und jetzt kann man in Venier dei Leoni besuchen: sie ist im Winkel des Gartens neben Toro, madam Batterfly, Gipcy begraben, Sir Henri – haben alle ihre vierzehn Schohundchen gro sumasbrodku nicht verlassen.

Der Tod in Venedig

Der schwarze Lack der Gondeln – die Erinnerung an die finsteresten Tage der Stadt, die stadtischen Epidemien, wenn die Schwimmkatafalke die Opfer der Pest auf die Insel San-Michele, den stadtischen Friedhof lieferten. Die am meisten beruhmte Beerdigung des XX. Jahrhunderts – Sergejs Djagilews: lebenslang ist er furchtend der Voraussage der Zigeunerin, im Meer zu sterben, in der heigeliebten Stadt auf dem Wasser gestorben. In Venedig kam er jeden Herbst und immer in der Gesellschaft der Lieblinge, zuerst Nischinski, spater Mjassina vor. Wenn er gestorben ist, wollten seine letzten Favoriten, Lifar und Kochno, propolsti bis zum Grab fufallig, aber hat Koko Schanel zur Ordnung gerufen: genug pajasnitschat! Sie war berechtigt, zu verfugen: im Safe des groen Impresarios haben sich nur die Schuldquittungen herausgestellt, und Koko, primtschawschis zum letzten Moment, hat die Organisation der Beerdigung in die energischen Griffe genommen.

Die Rotunde Djagilews auf dem Grundstuck Per greco XIV. einer am meisten besucht: auf ihr werden atlas- tufelki aus allen Landern nicht ubersetzt – ballett- meinen, dass es den Erfolg bringt.

Und nebenan, auf dem Grundstuck Per evangelico XV, bei Joseph Brodski und siedet das Leben gar: die Munzen, der Griff, der Farbe, das Heft mit den eiligen Zeilen der Gedichte und sogar die Eintrittskarten der Pariser Metro. Also, denn nicht die Mystik

Die Wahnsinnstaten Lido

Die Snobs geraten in die Perle der Adria nicht anders, wie auf Оrient Expresse. Die pathetischste Reiseroute – London-Venedig: in den Salon-Wagen einzugehen, wo jeder Abend das Orchester spielt, ohne Frack oder ist das Dekollete unanstandig. Obwohl der beruhmte Express Anachronismus ein wenig wird: modern creme de creme bevorzugen die eigenen Kleinflugzeuge, um sich in den eleganten venezianischen Hotels zu erweisen. Es ist elegant Cipriani auf der abgesonderten Insel mit dem Personalkutter. Oder Exelsior, wo wahrend der Biennale nicht prodochnut von den Beruhmtheiten und den Filmstars. Oder Hotel des Bains auf Lido, in dem Wiskonti nahm den Tod in Venedig ab, – hier jeder Nummer wird die eigene Kabine am Strand beigefugt – toben Sie! Den Liebhabern der weltlichen Unterhaltungen besser, in den Hotels um die Flache San-Marco stehenzubleiben: Danieli, Evropa und Regina, Bauer Grunwald. Seit dem Morgen, stawni geoffnet, kann man die Menge beobachten, die niemals dunn wird.

Die Fetischisten Venedig sind geneigt in den Hotels beim Bahnhof stehenzubleiben, – und

Jeden Tag Grand Canale zu uberwinden, um das Zentrum der Flache San-Marco zu erreichen. Dieser Meerspaziergang nach den Jelissejski Feldern Venedig – das niemals belastigende Panorama der Schonheiten.

Abends kann man fur streltschatymi von den Bogen der Fenster das geheimnisvolle und friedliche Leben beobachten.

Oder laut der Verfugung der Stadtverwaltung, oder aus dem Stolz haben die Besitzer prachtiger Immobilien die Vorhange aufgehoben, und im geisterhaften Licht der Kronleuchter des venezianischen Kristalls kann man den Lack der altertumlichen Bilder oder den Glanz der geschnitzten Spiegel bemerken.

Und der ungeahnten Schonheit die Decken …

Diese tagliche Exkursion schenkt die neuen Empfindungen der Mitwirkung am marchenhaften Phanomen.